Entwicklungsschritte

Nach grundlegenden Recherchen und Vorarbeiten lancierte das Migros-Kulturprozent im November 2018 ein Programm namens conTAKT-museum.ch. Am Entwicklungsprozess mit insgesamt drei partizipativen Workshops haben Vertreterinnen und Vertreter aller Anspruchsgruppen teilgenommen: Museen, Locals, Fachpersonen aus den Bereichen Integration und Kultur und Geflüchtete.

Gemeinsam soll ein Angebot mit nationaler Ausstrahlung entstehen. Die aktuellen Pionierprojekte finden Sie hier.

Aktueller Stand und nächste Schritte

  • Individuelle Standortbestimmungen, Entwicklung von Pilotprojekten in den Partnermuseen sowie bedarfsorientierte Förderung und Begleitung durch conTAKT-museum.ch
  • Pflege des Netzwerks und Ansprechen weiterer Partnerinstitutionen
  • Entwickeln von Unterlagen für die Toolbox
  • Entwickeln einer Kommunikationsstrategie für die Ansprache von Geflüchteten

Oktober 2019

Die Resultate der Programmentwicklung 2018/2019 liegen vor. Die neue Webseite von conTAKT-museum.ch wird aufgeschaltet.

Juni 2019

Ab Juni 2019 wird das Programm schrittweise umgesetzt. Dabei fliessen die Erkenntnisse aus dem Programmentwicklungsprozess mit ein.

Mai 2019

Am 28. Mai 2019 tauschen sich am Workshop III rund 25 Geflüchtete und fünf Fachpersonen aus dem Integrations- und Asylbereich über ihre Wünsche und Anforderungen ans Programm aus.

April 2019

Am Workshop II vom 1. April 2019 treffen sich Vermittlungspersonen ausgewählter Museen zur weiteren Ausgestaltung des Programms.

November 2018

Am 26. November 2018 treffen sich rund 100 Personen zum Workshop I. Kunstvermittelnde, Stiftungsvertreter/innen, Geflüchtete und Fachpersonen aus dem Integrations- und Asylbereich tauschen Ideen aus und skizzieren Chancen und Grenzen denkbarer Konzepte. Der Prozess ist von Anfang an partizipativ und co-kreativ gestaltet.

2016/2017

In dieser Zeit werden verschiedenste Recherchen zur Ansprache verschiedener Communities von Geflüchteten durchgeführt. Federführend dabei ist ein Geflüchteter aus Äthiopien namens «Haile», der gute Basiskontakte zu den wichtigsten Communities von Geflüchteten pflegt. Die Resultate dieser Recherchen bilden eine der wichtigsten Grundlagen für die Kommunikationsstrategie.

2016/2017

Systematisch wird Wissen mittels Situations- und Bedarfsanalysen, Recherchen und Testprojekten aufgebaut. Die Idee wird für die Schweiz weiterentwickelt.

2015

Im Zug der Flüchtlingskrise entsteht die Idee, in Museen ein Angebot für Geflüchtete im Bereich Begegnung und Sprachförderung aufzubauen. In Berlin oder London hatten ähnliche Programme grossen Erfolg. Es entstanden Begegnungen, während Vorurteile und Sprachbarrieren abgebaut wurden. Alles Voraussetzungen, um neue Formen des Zusammenlebens in einer postmigrantischen Gesellschaft zu schaffen.